Startseite | Kontakt | Impressum

Aktuelles

Chronik - Seite 2

Eine einheitliche Uniform gab es zu diesem Zeitpunkt aus finanziellen Gründen noch nicht. Es wurde in weißen Hemden mit Achselklappen und dunklen Hosen gespielt. Da die Schützenbruderschaft auch vom spielerischen Können des SZ begeistert war, stiftete diese eine Lyra, Pauke und Becken.

 

Bis zu diesem Zeitpunkt bestand der SZ nur aus männlichen Mitgliedern. Die wachsende Begeisterung steckte nun auch Mädchen an. Die ersten drei Spielerinnen traten ein: Vera Döring, Evelyn Vorwald, Ursel Sommer. Der Wunsch die Trommelstöcke zu schwingen war bei ihnen sehr groß. Aber da stießen sie bei der „Männlichkeit“ auf Ablehnung. „Wenn schon Mädchen, dann aber nur zum Flöte spielen.“

 

Es wurde zweimal pro Woche (mittwochs abends und sonntags früh) in der Turnhalle, die Rektor Heribert Gerlach großzügigerweise zur Verfügung gestellt hatte, geübt. Die Übungsstunden am Mittwochabend ließen wir oft mit einem gemütlichen Beisammensein in der „Gongo“ ausklingen.

 

Der erste Wettstreit erfolgte am 30. Juni 1968 in Lindau, wo wir mit einem 2. Platz glänzen konnten.

 

1970 wechselte die Stabführung und Alois Grobecker übernahm die Leitung. Um dem Zug ein einheitliches Bild zu geben, wurden vom SZ-Mitglied Ursel Sommer im Jahre 1971 gelbe Westen genäht, zu denen schwarze Hosen bzw. Röcke getragen wurden. Zu dieser Zeit hatte der Zug 25 aktive Spielleute.

 

1973 übernahm Ursel Sommer die Stabführung. Viele junge Mitglieder, zumeist Mädchen kamen hinzu, andere verließen den Zug. Das der SZ seinen Leistungsstand weiter ausbauen konnte, war nur der Bereitschaft und der Begeisterung jedes einzelnen Mitgliedes und der Unterstützung der Eltern zu verdanken.

 

Auf Initiative des damaligen Geschäftsführers Wilhelm Nünemann, entstand der Kontakt mit dem Musikzug „Pius X“ aus Poeldijk in Holland.

 

1974 war der holländische Musikzug mit einer Majorettengruppe bei uns zu Gast. Bei diesem Anblick kam zum ersten Mal die Idee, auch eine Tanzgruppe zu gründen.

 

1975 fand der Gegenbesuch in Holland statt. Die 3 tägige Fahrt im Oktober wurde zu einem unvergessenen Erlebnis.

 

Am 30. Mai 1976 nahmen wir am Bezirkswettstreit in Nörten Hardenberg teil, wo wir mit einem 4. Platz abschnitten.

 

Im Jahre 1978 feierten wir nachträglich unser 10 jähriges Bestehen, was aus organisatorischen Gründen 1977 nicht möglich war. Ein Freundschaftstreffen, zu dem Züge aus Nah und Fern kamen, rundete das Fest ab.

 

1982 verstarb unser langjähriger Betreuer Jupp Hartung. Für uns war der Tod unseres väterlichen Betreuers ein schwerer Schlag. Die Aktiven des SZ begleiteten ihn auf seinem letzten Weg. In unseren Reihen bleibt er unvergessen.

 

Ein wichtiger Einschnitt in der Geschichte des SZ , war der am 18. Oktober 1978 mit der Schützenbruderschaft St. Sebastian geschlossene Vertrag, der uns die organisatorische und finanzielle Eigenverantwortung brachte.

Mit großen finanziellen Belastungen und frischem Schwung, wurde ein Neubeginn gewagt. Es wurden neue, moderne Instrumente angeschafft, um die Qualität der Musik zu verbessern.

Zurück