Startseite | Kontakt | Impressum

Aktuelles

Chronik des Spielmannszuges Gieboldehausen

Gründung: Im Jahre 1966 nahm der ehemalige Tambourmajor beim Militär, Ludwig Hartmann, einige junge Leute in seine Obhut, um Ihnen die „Flötentöne“ und das Trommeln beizubringen.

 

Die Namen dieser Musikfreunde sind: Heinz Stange, Werner Hartung, Herbert Sommer, Walter Langhorst, Alois Grobecker, Klaus-Dieter Rhode, Reinhard Gödeke, Karl-Ludwig Keufner, Manfred Sommer, Helmut Bock, Klaus-Dieter Grobecker, Hans-Werner Krüger, Bernd Hähnel, Karl-Heinz Pfaffenbach, Hartmut Schlote, Wolfgang Nünemann, Gerd Strüber, Gisbert Kunze, Klaus-Dieter Neumann, Dieter Junge, Bernd Engelhardt.

 

Der zuvor gegründete Fanfarenzug hatte regen Zuspruch gefunden, so daß ein Aufnahmestopp für weitere insbesondere jüngere Interessenten ausgesprochen werden mußte. Da diese sich aber auch musikalisch betätigen wollten, wurde der Spielmannszug ins Leben gerufen. Somit war der Grundstein für die Abteilung „Spielmannszug“ gelegt.

 

Um den jungen Musikfreunden die ersten Flötentöne zu ermöglichen, erklärte sich die Schützenbruderschaft St. Sebastian -1. Vorsitzender Franz Schum, der Geschäftsführer Wilhelm Nünemann - bereit, die ersten Instrumente, 10 Flöten und 2 Trommeln anzuschaffen.

 

Von da an hörten die Gieboldehäuser ein wahres Musikspektakel. Aus allen Ecken, ob im Wald oder in der Scheune, überall war „SZ-Musik“ zu hören. Die ersten Musikstücke waren: „Ich hat einen Kameraden“ - „Turner“ - „Sabinchen“ - „Preußens Gloria“ - „Waidmannsheil“ und „Adelheid“.

 

Schon nach kurzer Zeit konnte man den ersten öffentlichen Auftritt wagen.

 

Zur Generalversammlung der Schützenbruderschaft im Jahre 1967, stellte der „Pfeifenclub“ unter der Betreuung von Jupp Hartung sein Können unter Beweis.

 

Am 06.August 1967 begann das Gründungs-Schützen-und Volksfest mit einem gemeinsamen Schützengottesdienst. Frühmorgens um 05.00 Uhr zog der Spielmannszug durch die Straßen zum Wecken. Um 13.00 Uhr wurden an allen Ortseingängen, durch je 2 Schützenbrüder, 13 Spielmanns -und Fanfarenzüge empfangen. Mit klingendem Spiel zogen von dort alle zum Marktplatz, wo sie gemeinsam durch ein Platzkonzert den Auftakt gaben. Dem schloß sich der Festumzug mit Kranzniederlegung am Ehrenmal an. Ein Höhepunkt des Gründungsfestes war die Teilnahme des Regierungspräsidenten Dr. Rabus aus Hildesheim am traditionellen Frühstück, der damit seine enge Verbundenheit mit dem Eichsfeld unter Beweis stellte und den SZ und FZ die besten Wünsche für gutes Gelingen mit auf den Weg gab.

 

Der erste auswärtige Auftritt fand Ende August 1967 in Rhumspringe statt. Die auswärtigen Auftritte konnten nur durch die Unterstützung der Bauunternehmer: Franz Ellrott, Hans-Georg Kurth und Otto Stitz erfolgen, die uns ihre Fahrzeuge kostenlos zur Verfügung stellten.

Zurück